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Artikel

Autor(en): Alexandra Wauer
Redaktion: LWF, Deutschland
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Riesenbärenklau, Tintenfischpilz und Gefleckter Strudelwurm - Neobiota in der Literatur

Titelbild Neobiota-Buch 1
 
Titelbild Neobiota-Buch 2

Neue Tiere und Pflanzen in der heimischen Literatur - einwandernde Arten erkennen und bestimmen (Mario Ludwig et al.).
In diesem Buch informieren detaillierte Portraits über Merkmale, ursprüngliche und heutige Verbreitung, Biologie und Lebensansprüche von "neuen" Arten.

Gebietsfremde Arten, die Ökologie und der Naturschutz (Hrsg.: Bayerische Akademie der Wissenschaften 2001).
Der Band aus der Reihe "Rundgespräche der Kommission für Ökologie" fasst zahlreiche, auf die wissenschaftliche Basis der Ökologie konzentrierte Vorträge zusammen, insbesondere zu Fragen nach den Auswirkungen gebietsfremder Arten, nach ihrem "Erfolgsgeheimnis" und nach ihrer Eingliederung in die natürliche Dynamik der heimischen Tier- und Pflanzenwelt.

Biologische Invasionen: Neophyten und Neozoen in Mitteleuropa (Ingo Kowarik 2003).
Zahlreiche Beispiele erschließen einen aktuellen Überblick über Ursachen und Folgen der Ausbreitung "neuer" Arten in Mitteleuropa. Damit verbundene Risiken und Chancen sowie Handlungsperspektiven sind anwendungsbezogen erläutert.

Was macht der Halsbandsittich in der Thujahecke? Zur Problematik von Neophyten und Neozoen und ihrer Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt (NABU 2000).
Die Broschüre enthält 12 anlässlich einer Naturschutzfachtagung gehaltene Vorträge. Sie befassen sich mit den Ausbreitungswegen und vor allem mit den Gefahren, die von Neophyten und Neozoen auf die einheimische biologische Vielfalt ausgehen.

Empfehlungen im Umgang mit Neophyten (Hrsg.: Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung, Landschaftsbau e.V. 2000).
In dem Heftchen werden die Neophytenarten Riesenbärenklau, Japanischer und Sachalin- Knöterich, Goldrute, Indisches Springkraut sowie Topinambur kurz vorgestellt, ihre Auswirkungen auf den Standort beschrieben sowie Hinweise zur Eindämmung gegeben.

Ökonomische Folgen der Ausbreitung von Neobiota (Hrsg.: Umweltbundesamt 2003).
Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die Kosten, die Neophyten und Neozoen aus verschiedenen Problembereichen verursachen, z. B. direkte ökonomische Schäden (Vorratsschädlinge), ökologische Schäden (Pflege- und Schutzmaßnahmen für gefährdete heimische Arten und Biozönosen) sowie Kosten für Maßnahmen zur Bekämpfung invasiver Arten.

Heimkehrer und Neubürger unter den wildlebenden Säugetieren Brandenburgs (Hrsg.: Brandenburgischer Forstverein e.V. 2003).
Die reich bebilderte, jagdlich und wildökologisch ausgerichtete Broschüre befasst sich ausführlich mit den zurückkehrenden Säugetierarten Elch, Wolf, Luchs und Wildkatze mit "Neubürgern" wie Marderhund, Waschbär, Mink und Goldschakal.

Zur Naturverjüngung der Douglasie im Schwarzwald - Inventur und Analyse von Umwelt- und Konkurrenzfaktoren sowie eine naturschutzfachliche Bewertung (Dissertationes Botanicae) (Dietrich Knoerzer 1999).
Schwerpunkt dieses umfangreichen wissenschaftlichen Werkes ist die Differenzierung derjenigen Umweltfaktoren und Konkurrenzeinflüsse, die die Douglasienverjüngung in zeitlicher und räumlicher Hinsicht beeinflussen und steuern.

Titelbild Neobiota-Buch 3

Neobiota in Österreich (Hrsg.: Umweltbundesamt Österreich 2002).
Die Monographie gibt einen Überblick über die in Österreich gebietsfremden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Alle Neobiota werden hinsichtlich der Art ihrer Ausbreitung, ihres Etablierungsstatus und ihrer derzeitigen naturschutzfachlichen Bedeutung charakterisiert.

Gebietsfremde Tierarten - Auswirkungen auf einheimische Arten, Lebensgemeinschaften und Biotope (Gebhardt, Kinzelbach, Schmidt-Fischer 1996).
In 21 Fachartikeln wird eine Situationsanalyse zur Problematik eingeschleppter Tierarten versucht. Bemerkenswert aus forstlicher Sicht ist, dass hier einer der wenigen Fachbeiträge über die Neozoen- Problematik für die Forstwissenschaft integriert ist (Bogenschütz: Die Bedeutung eingeschleppter Insektenarten für die Forstwirtschaft Süddeutschlands).

Einwanderer - neue Tierarten erobern Österreich (Hrsg: Oberösterreichisches Landesmuseum 1995, Reihe Stapfia, Band 37).
In dem gut bebilderten, 275 Seiten umfassenden Werk werden in 19 Fachbeiträgen sowohl Neubürger wie Rückkehrer der österreichischen Tierwelt vorgestellt, entweder nach Artengruppen (z. B. Schmetterlinge, Fische) oder nach Arten (z. B. Platanennetzwanze, Biber, Bartgeier). Auch in diesem Band findet sich ein Beitrag über eingeschleppte Forstschädlinge.

Die Ameise als Tramp (Bernhard Kegel 2000).
Der Biologe Kegel beleuchtet das weltweite Phänomen der Verschleppung von Tierarten und ihre wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen. Er will aus der Sicht des Biologen seltsame und spannende Geschichten zur Invasionsbiologie erzählen und auf diese Problematik hinweisen (416 Seiten).