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Stefan Tretter

LWF

Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft

Abt. Waldbau und Bergwald
Hans-Carl-von-Carlowitz-Pl. 1
D-85354 Freising

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Artikel

Autor(en): Kathrin Weber
Redaktion: LWF, Deutschland
Kommentare: Artikel hat 0 Kommentare
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Christbäume aus der Region für die Region

Regionalvermarktung am Beispiel des Arbeitskreises "Bayerischer Christbaum"

Herkunftszeichen „Bayerischer Christbaum“
Abb. 1: Die regionalen Christbäume erkennt man leicht an dem Herkunftszeichen "Bayerischer Christbaum" (Foto: Archiv Waldbesitzerverband).

Im Jahr 1996 rief der Bayerische Waldbesitzerverband den Arbeitskreis (AK) "Bayerischer Christbaum" ins Leben. Mit dem Herkunftszeichen "Bayerischer Christbaum" kann der Verbraucher qualitativ hochwertige Christbäume aus dem Freistaat Bayern von Christbäumen aus Skandinavien sicher unterscheiden, die einen "Rucksack" an Umweltbelastungen vor allem wegen des langen Transportes mit sich tragen.

Die in Bayern erzeugten Weihnachtsbäume stammen aus eigenen Kulturen oder werden bei der Waldpflege den Beständen entnommen. Mit der rot-goldenen Banderole wird all diesen Christbäumen die bayerische Herkunft bescheinigt. Die über 100 bayerischen Christbaumanbauer bieten jährlich konkurrenzlos frische und dabei qualitativ besonders hochwertige Christbäume aus der Region an. Mit fast 20 verschiedenen angebauten Baumarten bieten sie für jeden Geschmack und Geldbeutel den richtigen Christbaum.

Ziele und Aufgaben des Arbeitskreises:

  • Vertretung gemeinschaftlicher Interessen der Mitglieder gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften, politischen Parteien, Behörden, Naturschutz- und Verbraucherorganisationen und gegenüber der Öffentlichkeit;
  • Förderung des bayerischen Christbaum- und Schnittgrünanbaus;
  • Beratung und Unterstützung der Mitglieder in allen Fragen des Betriebes der Christbaum- und Schnittgrünkultur;
  • Förderung der Aus- und Weiterbildung in diesem speziellen Bereich;
  • Forschung und Entwicklung u. a. besonders auf dem Gebiet der Verwendung von bewährtem Saatgut sowie der Nachzucht von Pflanzgut aus bewährtem Saatgut;
  • Ausarbeitung von Qualitätsmerkmalen für den heimischen Christbaum und für Schnittgrün;
  • Ausarbeitung und Förderung von ökologischen Produktionsformen;
  • Unterstützung und Einrichtung gemeinschaftlicher Einkaufs- und Vertriebsstrukturen.

2011 wurde der ehemalige Arbeitskreis Bayerischer Christbaum 2011 in den Verein "Bayerische Christbaumanbauer e.V." überführt.

Kontakt:

Thomas Emslander (Vorsitzender des Vereins)
Unterglaim 37
84030 Ergolding

Telefon:   +49 (0)871 / 79 22 8
Handy:     +49 (0)171 / 55 73 160
Fax:           +49 (0)871 / 123 09
e-Mail:       info@bayerische-christbaumanbauer.de

Internet:    www.bayerische-christbaumanbauer.de

Verband der europäischen Weihnachtsbaumanbauer

Neben Regionalinitiativen gibt es auch solche auf europäischer Ebene wie zum Beispiel den Verband der Europäischen Weihnachtsbaumanbauer. Er vertritt die Interessen aller Weihnachtsbaumanbauer in Europa. Seine Hauptziele sind:

Christbaumkugel
  • Interessensvertretung der Weihnachtsbaumanbauer in Europa
  • Förderung des Verkaufs von natürlichen Weihnachtsbäumen durch Aufklärung und Werbung
  • Ausbau des europäischen Weihnachtsbaummarktes
  • Verbesserung der Qualität von natürlichen Weihnachtsbäumen
  • Erstellung einer Richtlinie über Qualitätsstandards
  • Identifikation von Fällen schlechter Handelspraxis
  • Korrektur ungerechter Steuersituationen
  • Koordination von Pestizidrichtlinien und -forschung
  • Ermöglichung des freien Ideen- und Informationsaustausches unter Weihnachtsbaumanbauern durch gemeinsame Veranstaltungen

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