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Dr. Alwin Janßen

ASP

Bayerisches Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht
Forstamtsplatz 1
83317 Teisendorf

Telefon: +49 (8666) / 9883-13
Telefax: +49 (8666) / 9883-30

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Autor(en): Redaktion waldwissen.net – LWF
Redaktion: LWF, Deutschland
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Bayerische Bäume in Bulgarien

Im Klimawandel wird die Herkunft unserer Baumarten immer wichtiger. Mögliche künftige Klimaverhältnisse finden wir heute schon in Bulgarien. Wie bayerische Herkünfte darauf reagieren untersucht das Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht.

Weißtannen auf der Versuchsfläche
Abb. 1: Bayerische Weißtannenherkunft Schiltberg auf der Versuchsfläche Solnik im nördlichen Ostbulgarien (Foto: G. Huber, ASP)

Zurzeit werden Buchen- und Tannenherkünfte aus Bayern und Baden-Württemberg unter den wärmeren und trockeneren Klimabedingungen Bulgariens getestet. Ein Besuch der Anbauversuche nach gut zwei Jahren vermittelt einen ersten Eindruck.

Bei der Buche (Fagus sylvatica) gibt es auf zwei Flächen in Nordostbulgarien nur geringe Ausfälle. Auch das Wachstum ist auf den deutlich wärmeren Standorten mit längeren Trockenperioden im Sommer zufriedenstellend. Auffallend ist, dass die Buche bei der großen Sommerhitze in Bulgarien nur selten einen Johannistrieb ausbildet und ihr Höhenwachstum bereits Ende Juni beendet. An einem extrem warmen, eigentlich von Ungarneiche (Quercus frainetto) und Zerreiche (Quercus cerrris) besiedelten Standort kommt die Buche an ihre Grenzen. Hier sind nach zwei Jahren alle Herkünfte – auch die aus Bulgarien – ausgefallen.

Die im Frühjahr 2011 gepflanzten Weißtannen (Abies alba) haben sich trotz Sommertrockenheit in den Folgejahren gut etabliert. Allerdings ist der Höhenzuwachs in sehr trockenen Jahren gedämpft. Abgestorbene Pflanzen, trockenen Triebe oder Nadelbräune treten bei den mehrjährigen Pflanzen nur vereinzelt auf (Abb. 1). Die im extrem trockenen Frühling 2012 gepflanzten Tannen sind aber komplett ausgefallen. Ursache dürften fehlende Niederschläge während der Pflanzzeit und in den Folgemonaten sein.

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