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Dr. Alwin Janßen

ASP

Bayerisches Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht
Forstamtsplatz 1
83317 Teisendorf

Telefon: +49 (8666) / 9883-13
Telefax: +49 (8666) / 9883-30

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Autor(en): Redaktion waldwissen.net – LWF
Redaktion: LWF, Deutschland
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Der Wildapfel kehrt zurück

Wildapfel-Sämling
Abb. 1: Einjährige Wildapfel-Sämlinge (Foto: ASP)

Reine Wildäpfel gibt es in Bayern nur noch wenige. Das Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht hat in Unterfranken die Wiedereinbringung dieser Baumart angestoßen.

Der Wildapfel ist in Bayern stark gefährdet. Künstliche Maßnahmen zu seiner Erhaltung sind unerlässlich. Daher wurden in Unterfranken drei neue Wildapfelpopulationen von jeweils 0,1 bis 0,2 Hektar angelegt. Dort sollen in zwanzig Jahren mindestens 30 bis 40 Bäume stehen, die als Ausgangspunkt für die natürliche Wiederansiedlung in den umliegenden Wäldern dienen.

Hybride und Rückkreuzungen von Wild- und Kulturäpfeln treten schon seit mehreren Generationen auf. Um die Hybridisierung mit Kulturäpfeln gering zu halten, liegen die Flächen weit ab von Ortschaften. Für die Anlage der Flächen wurden nur Pflanzen verwendet, deren Artreinheit genetische Untersuchungen bestätigt haben.

Um den Baumschulmarkt in Zukunft mit "echten" Wildäpfeln zu versorgen, sollen die beiden größten natürlichen bayerischen Vorkommen an der Lechmündung regelmäßig beerntet werden. In 2013 fand die erste große Ernte statt, so dass in den nächsten Jahren wertvolles Pflanzmaterial des Wildapfels auf dem Markt verfügbar sein wird.

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